Geheimtipps in den Dolomiten
Besondere Orte rund um Rosengarten und Latemar
Der Wuhnleger
Spiegelblick auf den Rosengarten
Einer der schönsten Naturplätze der Region ist der Wuhnleger. Die kleine Hochalm liegt oberhalb von Tiers und bietet einen beeindruckenden Blick auf den Rosengarten in den Dolomiten.
Besonders faszinierend ist ein kleiner Bergsee, der an windstillen Tagen die Gipfel des Rosengartens perfekt spiegelt.
Die Wanderung zum Wuhnleger führt durch Wälder und Almwiesen und ist auch mit Kindern gut machbar.
Oben angekommen eröffnet sich eine Landschaft, die fast ein wenig märchenhaft wirkt.
Oben angekommen eröffnet sich eine Landschaft, die fast ein wenig märchenhaft wirkt.
Gerade zum Abend hin gehört dieser Ort zu den schönsten Aussichtspunkten der Dolomiten.
Die Latemarwiesen
Dem Latemar ganz nah
Ein weiterer besonderer Ort für Familien sind die Latemarwiesen. Die weiten Almflächen liegen oberhalb von Welschnofen und eröffnen einen beeindruckenden Blick auf die markanten Felsformationen des Latemar in den Dolomiten. Zwischen den Wiesen verlaufen kleine Wege, die sich gut für eine entspannte Familienwanderung in den Dolomiten eignen. Kinder entdecken unterwegs immer wieder kleine Details – Blumen, Steine oder vielleicht sogar Murmeltiere.
Gleichzeitig fühlt man sich hier den Bergen besonders nah. Die steilen Felswände des Latemar wirken von den Wiesen aus fast zum Greifen nah.
Die Almen rund um den Nigerpass
Wer im Familienurlaub in den Dolomiten unterwegs ist, entdeckt rund um den Nigerpass viele ruhige Wege und Almen.
Die Landschaft ist hier weit und offen, mit Wiesen, kleinen Wäldern und immer wieder beeindruckenden Blicken auf den Rosengarten.
Gerade für Kinder sind diese Wanderungen besonders abwechslungsreich. Unterwegs gibt es kleine Bäche, Blumenwiesen und manchmal sogar Murmeltiere zu entdecken.
Viele Familien verbinden eine Wanderung hier mit einer Einkehr auf einer Alm – ein Kaiserschmarrn auf der Sonnenterrasse gehört für viele einfach zu einem Urlaub in den Dolomiten mit Kindern dazu.
Ein früher Morgen am Karersee
Der Karersee Dolomiten gehört zu den bekanntesten Naturplätzen der Region – doch es gibt eine Tageszeit, in der der See eine ganz besondere Atmosphäre hat. Wer früh am Morgen kommt, erlebt den Ort oft noch ruhig und fast still. Das Wasser liegt spiegelglatt zwischen den Bäumen, während sich die ersten Sonnenstrahlen auf den Dolomitengipfeln zeigen. Gerade für Familien lohnt sich ein früher Spaziergang rund um den See. Kinder entdecken dabei oft viele kleine Details in der Natur, die tagsüber leicht übersehen werden.
Der Kaiserstein
Ein stiller Ort mit Geschichte
Ein besonderer Platz mit Geschichte liegt oberhalb des Karersees: der Kaiserstein.
Der Felsen liegt in einer ruhigen Waldlichtung mit Blick auf die umliegenden Berge. Heute wirkt der Ort fast unscheinbar – doch früher war er ein beliebter Aussichtspunkt für Gäste des legendären Grand Hotel Karersee, das Ende des 19. Jahrhunderts zu den berühmtesten Berghotels der Alpen gehörte. Man erzählt sich, dass Kaiserin Sissi während ihrer Aufenthalte am Karerpass diesen Ort besonders gerne besucht hat. Von hier aus soll sie oft den Blick über die Wälder und die Dolomitenlandschaft genossen haben.
Auch heute noch hat der Platz eine besondere Atmosphäre. Wer hier kurz innehält, versteht schnell, warum dieser Ort einst zu den schönsten Aussichtspunkten rund um den Karerpass in den Dolomiten gezählt wurde.
Der Karerwald
Stille Wege unter den Fichten
Zwischen dem Karersee und den Hängen des Latemar liegt ein Wald, den viele Besucher fast übersehen: der Karerwald.
Dabei gehört dieser Wald zu den schönsten und ruhigsten Orten der Region. Dichte Fichten- und Lärchenwälder wechseln sich mit kleinen Lichtungen ab, von denen sich immer wieder beeindruckende Blicke auf den Latemar in den Dolomiten eröffnen. Gerade für Familien sind die Wege hier besonders angenehm. Viele der Pfade verlaufen sanft durch den Wald und eignen sich gut für eine entspannte Wanderung mit Kindern.
Besonders interessant sind die Fichten, die hier wachsen. Viele davon sind sogenannte Haselfichten – Bäume, deren Holz wegen seiner gleichmäßigen Struktur als besonders hochwertiges Klangholz gilt. Man sagt sogar, dass bereits der berühmte Geigenbauer Antonio Stradivari Holz aus dieser Region für seine Instrumente verwendet haben soll.
Vielleicht erklärt genau das die besondere Atmosphäre dieses Waldes: Die Luft wirkt hier klar, das Licht fällt weich durch die Baumkronen, und zwischen den Wegen findet man immer wieder stille Plätze mitten in der Natur.
Wer sich Zeit nimmt und einen der kleinen Pfade durch den Karerwald erkundet, entdeckt schnell, warum dieser Ort zu den besonderen Geheimtipps in den Dolomiten gehört.
