Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 

Dürfen wir vorstellen...Mario Esposito

Dürfen wir vorstellen...den besten "Barman" der Welt...unseren MARIO!

Wie war dein Werdegang?

Mein Name ist Mario Esposito, ich bin in Neapel mit zwei Tagen Verspätung geborgen, weil der
Storch, anstatt mich zu bringen, in der Bar Martini Cocktails geschlürft hat.
Der Beruf „Barman“ ist mir also in die Wiege gelegt worden. (lacht). Mein
beruflicher Werdegang, begann im Alter von 12 Jahren, als ich mich in die
Hotelfachschule einschrieb. Ich erinnere mich noch an den Tag, als mich meine
Mutter zum ersten Schultag begleitete; wieder mal hatten wir zwei Stunden
Verspätung (lacht). Die Schule war der schönste Ort der Welt für mich, weil sie
direkt an der Küste liegt und das Fenster der Klasse einen Ausblick wie auf
einer Postkarte bot. Außerdem wohnte der Fußball-Star Diego Armando Maradonna
wenige Meter von der Schule entfernt und war schuld daran, dass ich jeden Tag
zu spät zum Unterricht kam, denn ich stand morgens jeden Tag am Zaun vor seinem
Haus um ihn zu sehen. 1990 schloss ich die Schule ab und ging nach Düsseldorf
in Deutschland um in einem italienischen Restaurant zu arbeiten. Bereits nach 2
Monaten wurde ich befördert. Nach weiteren drei Monaten, wechselte ich ins
Hilton Düsseldorf, wo ich meine Leidenschaft für die Arbeit an der Bar
entdeckte. Zurück in Neapel, arbeitete ich für drei Jahre als Barman für eine
Catering-Firma wo ich sogar bei der Organisation des G7-Gipfels dabei war und
Präsident Clinton bedienen durfte. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Liguren
ging ich 1995 ins Fürstentum Monaco. Von dort aus zog ich weiter nach Basel in
der Schweiz wo ich in drei verschiedenen Hotels an der Bar tätig war. Im Jahr
2001 machte ich mich selbstständig und übernahm eine American-Bar mit Eisdiele
in der Emilia-Romagna, welche ich bis zum Jahr 2014 in den Sommersaisonen
führte. Im Winter blieb der Betrieb geschlossen und ich arbeitete in St.Moritz
und im Südtiroler Pustertal. Im Jahr 2006 habe ich es bei einem großen
Bar-Wettbewerb unter die 30 Finalisten geschafft und schaffte es im Jahr 2007
auf den 3.Platz unter 3000 Kandidaten. Meine gesamte Karriere lang, besuchte
ich unzählige Kurse und Fortbildungen, denn es ist mir wichtig immer „am Puls
der Zeit“ zu sein. Seit 2015 bin ich „Diplom-Bar-Chef“ und leite seit Oktober
2014 die Engel’s Bar.

 

 

Wie bist du an den Job im Engel
gekommen und seit wann bist du Teil des Teams?


In den Engel bin ich mit dem Auto gekommen (lacht). Um einer Verspätung am ersten Tag zu entgehen, habe
ich sogar eine Geldstrafe von 180€ kassiert, weil ich zu schnell gefahren bin (lacht).
Mittlerweile bin ich seit über zwei Jahren hier und fühle mich sehr wohl.

 

Was ist dein persönliches Highlight
der Woche?


Das Highlight der Woche ist der freie Tag, den ich mit meiner Familie verbringen kann, die mittlerweile
mit mir zusammen in Welschnofen lebt.

 
Was ist deine Superkraft im
Hotelbetrieb?


Ich glaube nicht an Superkräfte, sondern daran, dass man es mit Passion und Fleiß weit bringen
kann. Meine Stärke ist meine Neugierde. Ich will immer alles wissen und
informiere mich über Sachen die ich noch nicht weiß. So werde ich Tag für Tag
ein Stückchen besser. Dies ist das Leid meiner Frau, welche regelmäßig meine
200 Cocktail-Bücher abstauben muss (lacht laut).

 

Was macht für dich die Arbeit im Engel
aus?


Die Arbeit im Engel ist sehr intensiv, besonders jetzt in den Wintermonaten und gibt mir unglaublich
viel Genugtuung. Ich hoffe mich dass sie mich hier noch lange ertragen (lacht)
und dass ich meine Fähigkeiten noch lange in den Betrieb einbringen kann.

 

PS: Selbstverständlich
habe ich dieses Interview mit zwei Tagen Verspätung abgegeben ;-)