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Bühne frei!

Die Fenster geben den Blick auf die Bergwälder frei. Doch ehe man sich‘s versieht finden sich diese im Teller wieder! Zweige, Zapfen, Zier von draußen. Unter lila Erika versteckt sich ein knuspriger Küchengruß, der erahnen lässt, dass Essen in der Johannesstube nicht nur den Gaumen betrifft.

Ein sanftes Entrée


Weiße Handschuhe reichen Brötchen in den Farben Tintenfisch, Tomate, Rosmarin. Süßkartoffeldip oder geschlagene Butter? Der Auftakt ist gelungen, die Küche grüßt reichlich und herzlich, so folgt ein Häppchen dem nächsten, die Jakobsmuschel mit Topinambur im Herzen, auf Heu gebettet, küsst die Sinne erstmal wach, sanft, fast schüchtern.

Vom Zuschauer zum Schauspieler

Den ersten Akt eröffnet die heimische Forelle im Wild-Sud mit Kürbisgemüse - Sie schmeckt frühlingshaft bunt. Frische, ein dezentes Süß und ein liebliches Sauer verbinden sich im Mund zu etwas vollkommen Neuem, etwas das man noch nie probiert hat, und das trotzdem Erinnerungen weckt. Wie geht das nur? Vertieftes Schweigen. Die Spannung steigt. Und der Bogen wird gekonnt gespannt. Von einer Creme von Kartoffelschalen, dem ein knuspriges Samosa eine Insel bildet und in dem Wildschulter, Mire Poix und Cabernet rund und harmonisch zueinander gefunden haben. Ein Hauch Trüffel setzt dem Geschmack das lukullische Krönchen auf, lässt Augen schließen, Lippen zufrieden brummen. Gläser, Besteck und Servietten werden laufend und wie von unsichtbarer Hand getauscht. Man fühlt sich als Hauptdarsteller. 
Wenn der Zuschauer zum Protagonisten wird, ist das Service, auf die Spitze getrieben. 

Die Pointe

Essen mit allen Sinnen. Selbst das Teller-Design perfekt durchdacht! Schwarz-weiß gepunktet, grün gesprenkelt. Dazwischen findet der Raviolone seinen Platz unter bunten Blüten und wird so seinem Geschmack angemessen präsentiert. 

Den Höhepunkt des genussvollen Spektakels bildet das Entrecôte vom Wagyu-Rind, das lila Karotten optisch und Ziegenbutter geschmacklich perfekt kontrastieren. Ruhig schwenkt der Wein im Glas. Besonnen staunt das Publikum. 

Ein Blick hinter die Kulissen

Und nun zeigt sich – kurz vor Schluss - der Regisseur. Theodor Falser wirkt ganz natürlich und doch umgibt ihn dieser Hauch Extravaganz – er ist so, wie die Gerichte, die durch seine Hand in Szene gesetzt werden. „Ich koche Natur. Zu 100%.“ Jede Blüte, die seine Teller ziert, jede Zutat, die er in Szene setzt, sei vollkommen echt, natürlich, großteils biologisch angebaut. „Die Reinheit der Geschmäcker, das Pure der Produkte – das hebt die Kunst des Kochens auf die höchste Stufe! Gerichte können nur inszeniert werden, wenn die Basis perfekt ist.“

Ein Ende, das zu Herzen geht 

Die Erbse. Ein märchenhafter Name für ein märchenhaftes Dessert und ja, vielleicht fühlt man sich nach solch fürstlichem Genuss tatsächlich ein bisschen blaublütiger als zuvor. Die Dessertgabel so filigran wie das kleine Kunstwerk aus Schokofäden auf delikatem Erbsenpürree. Was für ein Happy End. So geht das Publikum mit der Gewissheit nachhause einem der schönsten Schauspiele beigewohnt zu haben, die Augen, Nase und Gaumen nur erfahren können. Tosender Beifall der Gefühle. 
Chapeau.
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